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Abi mit Bravour – Motto hin oder her
„Abikalypse – nur die besten kommen durch“ – Dieses Abimotto lässt den einen oder anderen erschaudern, drängen sich doch unweigerlich Weltuntergangsgedanken auf. Während sich in der christlichen Tradition an Angst und Grauen auch Hoffnung auf das Leben danach klammert, bleibt in unserer jetzigen Gesellschaft nur Desillusionierung. Die Punkbewegung setzt die Apokalypse gleich mit „no future!“ – Aber HALT: hier stimmt etwas nicht – der diesjährige Abi-Jahrgang verlässt unsere Schule mit Abitur-Zeugnissen, die Türen zu hervorragenden Universitäten und Ausbildungsstätten öffnen.
Die Hälfte der 51 Absolventen verlässt die Schule mit einer 1 vor dem Komma, zehn Abiturient*innen haben den höchsten Schulabschluss mit sehr gut absolviert – eine Abiturientin hat einen grandiosen Abiturdurchschnitt von 1,0 erreicht.
Dabei hatten es die ehemaligen Schüler*innen nicht durchweg leicht: gebeutelt durch Corona in der sechsten und siebten Klasse mussten sie frühzeitig lernen, selbständig zu arbeiten, woran einige gescheitert sind und die Sekundarstufe 2 nicht in Angriff genommen haben. Mit weniger als 60 Schüler*innen war der Jahrgang so klein, dass erstmalig der Leistungskurs Mathematik als Rucksackkurs eingerichtet wurde – also eine Kombination aus Grund- und Leistungskurs. ABER: was vorab niemand erwartet hätte: die Grundkursteilnehmer*innen dieses Kurses haben in den zentralen Matheprüfungen überdurchschnittlich gut abgeschnitten – und auch die Ergebnisse der Leistungskursschüler*innen liegen im oberen brandenburgischen Schnitt.
Wir sind stolz auf unsere Abiturient*innen, gratulieren von Herzen und hoffen, dass die Abikalypse allen erspart bleibt!



