Schuleigener Lehrplan Physik in der Beschlussfassung der Fachkonferenz Physik vom 26.10.2005 (Fassung für die Internetpräsentation mit Schwerpunkt auf die Unterrichtsinhalte)

Dieser Lehrplan wurde auf der Grundlage des Rahmenlehrplanes Physik Sek. I des Landes Brandenburg vom 01. August 2002 des Landes Brandenburg erstellt. Er wird durch die Unterrichtserfahrungen der Lehrerinnen und Lehrer von Jahr zu Jahr modifiziert.

Unterrichtsplanung Physik Klasse 7(1h/Woche)

Benutzte Literatur: /1/ Physik plus 7 ; Volk und Wissen Verlag 020749-6

/2/ Arbeitsheft Physik Klasse 7 Volk und Wissen Verlag 020752-6

/3/ Im Bedarfsfall: Kuhn- Physik Band 1 Gesamtband ; Westermann Verlag

/4/ Im Bedarfsfall : Kuhn- Physik Band 1.1; Westermann Verlag

/5/ Im Bedarfsfall : Kuhn- Physik Band 1.2; Westermann Verlag

/6/ Im Bedarfsfall : Aufgabensammlung Sek. I ; Westermann Verlag

Im Unterricht sollten das Umrechnen von Einheiten, die Vorsätze der Einheiten, sowie das Umstellen von Gleichungen geübt werden.

VB - verbindlich; SE - Schülerexperiment; DE - Demonstrationsexperiment

Zeit

Bem

Inhalt

 

 

 

 

 

 

 

 

2

 

2

 

VB

 

 

VB

VB

VB

Mechanik

Die Kraft

Erarbeitung der Arten von Kräften: Gewichtskraft; Reibungskraft; Kraft auf

Ladungen im elektrischen Feld; Kraft auf bewegte Ladungen im magnetischen Feld;
Windkraft; Wasserkraft; à Kraft als Wechselwirkungsgröße

physikalische Bedeutung: Symbol, Einheit, Messgerät

Gegenüberstellung von Kraft F in N und Masse m in kg

Kraftwirkungen (Bewegungsänderung, Verformung, Erwärmung)

Messen von Kräften und Massen

Das Volumen V; Symbol, Einheit, Messübungen bei Flüssigkeiten, Berechnungsübungen bei Festkörpern; Überlaufmethode

Die Dichte r in g/cm³; Dichtebestimmung mit dem Aräometer, Dichteberechnungen

1

VB SE

Längenänderung einer Feder (SE) bei unterschiedlichen
Kräften (Hook´sches Gesetz)

Längenänderung eines Gummibandes bei unterschiedlichen Kräften (SE)

1

VB SE

Bau eines Federkraftmessers (SE)

Übungen im Messen von Kräften und Massen

 

 

 

2

1

VB

 

 

 

VB

Die Gewichtskraft , Zusammenhang von

Gewichtskraft und Masse (schwere Masse/ träge Masse); Gewichtslosigkeit

Darstellung von Kräften als Pfeil; Kräfte längs einer Wirkungslinie

Zeichnerisch: Addition und Zerlegung von Kräften, Kräftegleichgewicht

Kräfteparallelogramm ,

Kräfte an der geneigten Ebene: Hangabtriebskraft

2

VB

Reibungskräfte: Haft-, Gleit-, Rollreibung; Abhängigkeit der Haft- bzw.
Gleitreibung von verschiedenen Größen (SE) ( Reibungszahl; Normalkraft);
Berechnung von Reibungskräften; warum haben Formel 1- Wagen so große Reifen?

3

 

 

Einfache kraftumformende Einrichtungen

Seile, Rollen, Flaschenzug (Großer Demo-Flaschenzug) , geneigte Ebene, Hebel;
Wellrad; Kraft- und Wegbetrachtungen (Formeln und Berechnungen);

Goldene Regel der Mechanik;

Propädeutische Betrachtungen zum Drehmoment M; (Drehmoment als Ursache
von Rotation)

Gleichgewichtslage; Standfestigkeit; Anwendungen

1

 

Die mechanische Arbeit: physikalische Bedeutung, Symbol, Einheit

Arten der mechanischen Arbeit (Hubarbeit, Beschleunigungsarbeit, Reibungsarbeit);
Berechnung der mechanischen Arbeit: W =F. s mit Gültigkeitsbedingung

1

 

Mechanische Leistung : physikalische Bedeutung, Symbol, Einheit

Berechnung der mechanischen Leistung

Einsatz von Kraftmaschinen im Transport – und Bauwesen; Automobil

3

 

 

 

Ges.

19

VB

VB

 

VB

Der Zusammenhang zwischen Arbeit und Energie

Energie -physikalische Bedeutung, Symbol, Einheit; propädeutische Einführung

Energieformen; Arten der mechanischen Energie; Beschreibung von physikalischen Phänomenen mit Hilfe von "Arbeit" und " Energie"

Allgemeiner Energieerhaltungssatz

Energieumwandlungen: Radfahren; Verkehrsmittel; biologische Prozesse

 

 

 

 

 

2

 

VB

Wärmelehre

Temperatur (Celsius- und Kelvintemperatur):

physikalische Bedeutung; Symbol; Einheit; Messgerät; Übung zur Temperaturmessung

 

 

 

 

2

VB

VB

 

VB

Thermische Energie: physikalische Bedeutung, Symbol, Einheit

Wärme: physikalische Bedeutung, Symbol, Einheit,

Wärmequellen

Aufbau der Stoffe aus Teilchen: Teilchenmodell,

Modellvorstellung zur Deutung der Temperatur;

2

VB

VB

Brown´sche Bewegung, Kohäsionskräfte, Adhäsionskräfte

Längenänderung fester Körper (DE); ; lin. Ausdehnungskoeffizient

Volumenausdehnung von Flüssigkeiten und Gasen (SE); Anomalie des Wassers

2

 

1

VB

VB SE

Zusammenhang zw. Temperaturänderung und Wärme beim gleichmäßigen Erwärmen einer Flüssigkeit (qualitativ und quantitativ) (SE)

Spezifische Wärmekapazität, Grundgleichung der Wärmelehre;

Mischungstemperaturbestimmung;

 

2

VB

Aggregatzustände

Aggregatzustandsänderungen durch Zufuhr / Abgabe von Wärme

Schmelz- und Erstarrungswärme; Verdampfungs- und Kondensationswärme; Abhängigkeit der Schmelz- und Siedetemperatur vom Druck ;

 

1

1

 

1

DE

SE

Arten der Wärmeübertragung

Wärmeleitung (DE) und Modellvorstellung

Wärmeübertragung durch eine Gefäßwand bis zum Temperaturausgleich (SE)

Wärmeströmung und - strahlung im Alltag

Geräte der Wärmetechnik: Bimetallschalter und –thermometer; Zentralheizung;

1. und 2. Hauptsatz der Thermodynamik in den Formulierungen des Perpetuum Mobiles und der Richtung der Wärmeübertragung

 

 

1

4

Ges.

19

 

Sonnenkollektoren

Energieeinsparungen im Haushalt: Wärmedämmung; Dämmmaterialien

Nachhaltige gesellschaftliche Entwicklung durch Nutzung von

Wärmekraftmaschinen (Dampfmaschinen; Ottomotor; Dieselmotor; Wankelmotor)

Kühlschrank; Wärmepumpe

Verringerung des Energieumsatzes in wärmetechnischen Anlagen, im persönlichen Lebensbereich und im gesellschaftlichen Maßstab; Wechselwirkung mit der Umwelt

Ges. 38

 

Die Beiträge zur Kompetenzentwicklung sind dem Rahmenlehrplan S. 41 zu entnehmen.

 

Unterrichtsplanung Physik Klasse 8 (1h/Woche)

VB - verbindlich; SE - Schülerexperiment; DE - Demonstrationsexperiment;

PA- projektorientiertes Arbeiten

Benutzte Literatur: /1/ Physik plus 8 ; Volk und Wissen Verlag

/2/ Arbeitsheft Physik Klasse 8 Volk und Wissen Verlag

/3/ Im Bedarfsfall: Kuhn- Physik Band 1 Gesamtband ; Westermann Verlag

/4/ Im Bedarfsfall : Kuhn- Physik Band 1.1; Westermann Verlag

/5/ Im Bedarfsfall : Kuhn- Physik Band 1.2; Westermann Verlag

/6/ Im Bedarfsfall : Aufgabensammlung Sek. I ; Westermann Verlag

Zeit

Bem

Inhalt

3

 

Wiederholung und Festigung der Inhalte aus Klasse 7

 

 

 

 

 

2

 

VB PA

 

 

 

Elektrizitätslehre

Woher beziehen wir die Elektroenergie? (PA)

Überblick über technische Stromerzeugung

chemische Spannungsquellen; Kraftwerke

Alternative Energieerzeugung (z.B. Solar-; Bioenergie)

 

 

 

 

1

VB

Wie kann man elektrische Energie vielfältig nutzen?

Wirkungen des elektrischen Stromes

Licht und Wärmewirkung

Magnetische Wirkung

Einsatz elektrischer Geräte und Maschinen im Haushalt und in der Industrie bzgl. der Wirkungen des elektrischen Stromes

 

 

 

 

 

3

2

 

VB

 

 

 

 

Was ist elektrischer Strom ?

Elektrostatik

Begriff elektrische Ladung

Ladungstrennung und Ladungsausgleich; Eigenschaften elektrische Ladungen; Nachweisgeräte; Farradyeffekt zum Blitzschutz - Verhalten bei Gewitter und bei Hochspannungsleitungen

elektrisches Feld ; Modell Feldlinie

1

1

1

1

1

VB

VB

der elektrische Strom als zeitliche Änderung der elektrischen Ladung;

ein einfaches Atommodell ;

Modell des Leitungsvorgangs im metallischen Leiter

Leiter / Isolatoren; Unterschied techn. Stromrichtung- Elektronenbewegung

Leitungsvorgang in Gasen à Entstehung des Blitzes

Leitungsvorgang in Flüssigkeiten

Historische Einordnung der Entdeckungen zur Elektrizität (Galvani, Volta, Ohm, Siemens)

 

 

1

1

VB

VB

VB SE

Welche Größen sind in der Elektrik von Bedeutung ?

Einfache Stromkreise und Schaltungen

Stromstärke und Spannung: physikalische Bedeutungen, Symbole, Einheit, Messgerät

Messungen in einfachen Stromkreisen (SE)

2

 

 

2

1

 

1

1

2

VB SE

VB

 

DE

SE

 

 

SE

Ohm´sches Gesetz (SE) , quantitativ mit Gültigkeitsbedingung

Elektrischer Widerstand : physikalische Bedeutung, Symbol und Einheit

technische Widerstände (und ihre Miniaturisierung in der Computertechnik)

Anwenden der Gesetze und Definitionen U~I ; R=U / I

Widerstandsänderung bei Erwärmung (DE)

U-I- Diagramm der Glühlampe

Historische Entw. der Glühlampe und techn. Anwendung (dabei kann auf die Entwicklung: Glühwendel aus natürl. Material, Glühwendel aus Wolfram, Halogenlampe eingegangen werden)

Widerstandsgesetz (SE , bei Zeitmangel auch DE)

Übung und Anwendung des Widerstandsgesetzes - Einheitenbetrachtung

 

1

1

 

 

1

VB

Elektrische Leistung und Energie: physikalische Bedeutungen, Symbole und Einheiten

Anwenden der Gesetze P = U . I ; W = P. t

Vergleich der elektr. Leistung verschiedener Haushaltsgeräte (Glühlampe ,Radio, Wasserkocher, Kühlschrank, Waschmaschine)

Energieerhaltungssatz

Kann Energie "verbraucht" werden ? ; Energieumwandlungen bei elektrischen Geräten

Wirkungsgrad eines elektrischen Gerätes

 

 

 

2

 

 

 

 

2

2

VB

 

VB

 

VB DE

Gesetze im verzweigten und unverzweigten Stromkreis

unverzweigter Stromkreis

Erarbeitung und Anwendung der Gesetze I = I1 = I2; U = U1 + U2

Herleitung der Gleichungen für den Gesamtwiderstand: RGes = R1 + R2

verzweigter Stromkreis

Spannungsteilerschaltung (DE)

Erarbeitung und Anwendung der Gesetze I = I1 + I2 ; U = U1 = U2

Herleitung der Gleichungen

Anwendungen

Schaltpläne einfacher elektrischer Geräte

Ges

36

 

Die Beiträge zur Kompetenzentwicklung sind dem Rahmenlehrplan S. 43 zu entnehmen.

 

Klasse 9 (laut Stundentafel 2h/Woche)

VB - verbindlich; SE - Schülerexperiment; DE - Demonstrationsexperiment;

PA- projektorientiertes Arbeiten

Benutzte Literatur: /1/ Physik plus 9 ; Volk und Wissen Verlag

/2/ Arbeitsheft Physik Klasse 9 Volk und Wissen Verlag

/3/ Im Bedarfsfall: Kuhn- Physik Band 1 Gesamtband ; Westermann Verlag

/4/ Im Bedarfsfall : Kuhn- Physik Band 1.1; Westermann Verlag

/5/ Im Bedarfsfall : Kuhn- Physik Band 1.2; Westermann Verlag

/6/ Im Bedarfsfall : Aufgabensammlung Sek. I ; Westermann Verlag

Themenfeld: Bewegungen in Natur und Technik

In unserer Umwelt, ob in der Natur oder der technischen Entwicklung, für den Transport von

Gütern oder auch bei unseren täglich zurückgelegten Wegen, stellen sich unablässig Fragen

nach der Bewegung: Wie schnell? In welcher Form? Warum?

 

   

Mechanik

In diesem Stoffgebiet beginnt die Aneignung von Wissen aus der Kinematik und aus der Dynamik

Kinematik:

Im Mittelpunkt der Aneignung der Grundlagen der Kinematik stehen die Geschwindigkeit und der Weg bei der gleichförmigen Bewegung und die Geschwindigkeit, der Weg und die Beschleunigung bei der gleichmäßig beschleunigten Bewegung.

 

 

 

 

 

 

 

2

VB

 

 

VB

Wodurch lassen sich Bewegungen beschreiben?

Weg, Zeit und Geschwindigkeit : Symbol, Einheit, Messgerät

Bewegung als Änderung des Ortes mit der Zeit; Bewegung ist relativ - Bezugskörper bzw. Bezugssystem. Können den Begriff " Geschwindigkeit " mit eigenen Worten wiedergeben.

Unterscheiden zwischen Bewegungsarten und Bewegungsformen; Verdeutlichung der Vereinfachung der Behandlung von Bewegungen in der Natur durch Reduktion auf zwei in der Schule berechenbare Bewegungsformen längs einer Geraden, bzw. Kreisbewegung

Gewinnen weitere Einsichten zur Modellbildung, indem sie die Notwendigkeit der Verwendung des Massepunktes zur Beschreibung der Bewegungen erkennen.

 

 

 

 

 

 

 

 

1

 

 

1

 

 

VB

VB SE

 

 

VB

Welche Gesetzmäßigkeiten lassen sich zur Beschreibung von Bewegungen nutzen ?

Bewegungsformen:

Geradlinig gleichförmige Bewegung

Weg-Zeit-Gesetz (SE) s = v . t; v = konst.

Geschwindigkeits - Zeit Gesetz : v = konst.

Messwerte aufnehmen, Diagramme erstellen, Werte für Wege und ablesen und damit die Bewegung von Körpern quantitativ erfassen.

Unterschied zwischen Durchschnitts- und Momentangeschwindigkeit

1

 

 

 

 

 

1

 

1

 

 

VB

 

 

VB

 

VB DE

 

DE

Beschleunigungsbegriff

Beschleunigungsbegriff erfassen, können den Begriff "Beschleunigung" mit eigenen Worten wiedergeben, Symbol, Einheit

Gleichmäßig geradlinig beschleunigte Bewegung (ohne Anfangsweg und Anfangsgeschwindigkeit)

Weg-Zeit-Gesetz (DE): ; Gültigkeitsbedingung; Diagramm

Geschwindigkeits-Zeit-Gesetz (DE): v = a . t ; Gültigkeitsbedingung; Diagramm

Beschleunigungs - Zeit - Gesetz: a = konst.

Messwertreihen Aufnehmen, Diagramme erstellen und Werte für die physikalischen Größen ablesen

Anwendung der Gesetze beider Bewegungsformen - Vielfältige Aufgaben zur Bestimmung der Geschwindigkeit, Beschleunigung und des Bremsweges

zusammengesetzte Bewegungen

Beschreiben und Erfassen von gleichmäßig negativ beschleunigten (verzögerten) Bewegungen mit Diagrammen, Tabellen und Sachtexten

 

 

2

1

 

 

2

VB

VB

VB DE

Freier Fall

Kennzeichnung als beschleunigte Bewegung

Bestimmung der Fallbeschleunigung g (DE)

Anwendung des Weg - Zeit und des Geschwindigkeits - Zeit - Gesetzes der gleichmäßig beschleunigten Bewegung auf den freien Fall

Qualitative Beschreibung von Wurfarten

Überlagerung von Bewegungen beim

senkrechten, waagerechten und - schrägen Wurf

 

 

3

 

Kreisbewegung: gleichförmige Kreisbewegung. Die Kreisbewegung sollte nur vom Standpunkt eines außerhalb des Systems ruhenden Beobachters behandelt werden.

Gleichungen:

   

Dynamik:

Die Aneignung von Grundlagen aus der Dynamik umfasst Wissen über die für die Dynamik grundlegenden physikalischen Größen Kraft und Masse und ein erstes Verständnis für wesentliche Inhalte der Newtonschen Gesetze.

Welchen Einfluss nehmen Kräfte auf die Bewegung von Körpern?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4

Wdh.

Erstbe-handlg. in Kl.7

physikalische Größe Kraft: Symbol, Einheit, Messgerät

Kraft als Wechselwirkungsgröße

physikalische Größe Masse: Symbol, Einheit, Messgerät

Unterschied zwischen schwerer und träger Masse, Trägheit

Die Kraft als gerichtete Größe

Kräfte an der geneigten Ebene SE

Zerlegung von Kräften, Kräfteparallelogramm (Betrag, Richtung, Angriffspunkt der Kraft)

Reibungskraft als bewegungshemmende Kraft (Haft-, Gleit und Rollreibung), Reibungszahlen, Berechnung von Reibungskräften, Luftwiderstandskraft

Wiederholung der goldenen Regel der Mechanik, Anwendung der goldenene Regel, Wiederholung des Arbeitsbegriffes

 

1

1

1

 

 

 

2

VB

DE

DE

DE

VB

Behandlung der Newton´schen Axiome:

Trägheitgesetz (DE)

Zusammenhang zwischen Kraft und Beschleunigung ;

Grundgesetz der Dynamik F = m . a ; (DE)

Wechselwirkungsgesetz (DE);

Bremsvorgang im Straßenverkehr

Methoden zur Verringerung der

Reibung und des Luftwiderstandes, Beispiele für Luftwiderstandsbeiwerte

Praktische Bedeutung der Reibung z.B. für die Fortbewegung

 

 

 

 

 

4

 

Newton´sches Gravitationsgesetz:

Gravitationskraft

Anwendung des Gravitations- und des Grundgesetzes

Erklärung der Bewegung der Planeten um die Sonne

Bestimmen der Massen von Himmelskörpern und der Geschwindigkeit von Satelliten

 

 

1

1

1

2

 

 

2

VB

 

 

 

VB

VB

VB

 

 

VB

Mechanische Energieformen

Wie groß ist die Energie ruhender und bewegter Körper?

Fassliche Definition des Energiebegriffes; Symbol, Einheit

Potenzielle Energie: Wiederholung

Kinetische Energie: Neuerarbeitung

Anwendung des Energieerhaltungssatzes (quantitativ)

können den Energieerhaltungssatz auf einfache Bewegungsprobleme auch unter Nutzung der physikalischen Größengleichungen anwenden;

Der Zusammanhang zwischen Arbeit und Energie

Beschleunigungsarbeit; Federspannarbeit, Energie der gespannten Feder

Ges

35

 

Die Beiträge zur Kompetenzentwicklung sind dem Rahmenlehrplan S. 45 zu entnehmen.

   

Ergänzung bei einer zweiten Wochenstunde

   

1. Vertiefung der Mechanik

   

2. Vertiefung der E - lehre aus Klasse 8

Leitungsvorgänge in Flüssigkeiten:

Prozeß der Ladungsträgererzeugung; Begriffe:" Dissoziation"," Ion"

Hinweis auf Galvanik, elektrochemische Energiequellen (Entsorgungsprobleme)

Leitungsvorgänge in Gasen:

Ionisierungsvorgänge; Stoßionisation

Gewitter; Elektroschweißen, Lichtbogenlampe

Unterschied zwischen Leuchtstoffröhren und Neonröhren, Verweis auf die Umweltschädlichkeit der unbedachten Entsorgung von Leuchtstoffröhren

Leitungsvorgänge im Vakuum:

Beschreibung des Begriffes "Vakuum"

Glüh- und Fotoemission; das Prinzip der Elektronenkanone

die Elektronenstrahlröhre; Eigenschaften von Elektronenstrahlen

die Braunsche Röhre, die Fernsehbildröhre (Hinweis auf das Prinzip des

Farbfernsehens)

experimentelle Bestimmung der Kennlinie einer Röhrendiode

das Prinzip der Röhrentriode

Leitungsvorgänge in Halbleitern:

Motivation an der Gegenüberstellung des Widerstandes von Metallen und Graphit bei Erwärmung

Eigenleitung; "Defektelektronen";

experimentelle Bestimmung einer Thermistorkennlinie; Verweis auf die Meßgrößenwandlung bei der Anwendung des Thermistors als Thermometer

Störstellenleitung; Dotierung; n-Leitung; p-Leitung

Hinweise auf die Schwierigkeiten der Siliziumkristallzüchtung und Dotierung

der p-n- Übergang (ohne Grenzschichtbetrachtung)

experimentelle Bestimmung der Kennlinie einer Halbleiterdiode

die Halbleiterdiode als "Elektronenventil" und Gleichrichter

Leuchtdioden und deren Anwendung; Solarzellen

der Transistor als Schalter und Verstärker

einfache Anwendungsschaltungen

Herausarbeitung gemeinsamer Merkmale der Leitungsvorgänge

Zusammenfassung der Leitungsvorgänge im allgemeinen Modell

Zusammenstellung von Kennlinien

Blackboxversuche

 

   

3. Mechanik der Flüssigkeiten und Gase:

Kolbendruck in Flüssigkeiten: Entstehung und Ausbreitung

Inkompressibilität von Flüssigkeiten - hydraulische Anlagen

Schweredruck in Flüssigkeiten (qualitative Aussagen ):

Entstehung des Schweredrucks; Schweredruck in verschiedenen Tiefen,

Unabhängigkeit des Schweredrucks von der Gefäßform

Allseitigkeit des Schweredruckes

Auftriebskraft: Entstehung und Bestimmung der Auftriebskraft

Archimedisches Gesetz, Nachweis mit dem Archimedischen Körper Schwimmen, Schweben, Sinken

Der Luftdruck: "Wir leben am Boden eines Luftmeeres"

Entstehung und Messung des Luftdrucks

Erzeugen eines Vakuums; Auftrieb der Luft

strömende Gase und Flüssigkeiten (Nutzung des Stromlinienapparates)

quantitative Untersuchungen an Körperprofilen

 

 

 

 

 

Klasse 10 (2 Std. / Woche)

VB - verbindlich; SE - Schülerexperiment; DE - Demonstrationsexperiment;

PA- projektorientiertes Arbeiten

Benutzte Literatur: /1/ Physik plus 10 ; Volk und Wissen Verlag

/2/ Arbeitsheft Physik Klasse 10 Volk und Wissen Verlag

/3/ Im Bedarfsfall: Kuhn- Physik Band 1 Gesamtband ; Westermann Verlag

/4/ Im Bedarfsfall : Kuhn- Physik Band 1.1; Westermann Verlag

/5/ Im Bedarfsfall : Kuhn- Physik Band 1.2; Westermann Verlag

/6/ Im Bedarfsfall : Aufgabensammlung Sek. I ; Westermann Verlag

 

   

1. Themenfeld: Leben mit Radioaktivität

Radioaktivität gibt es seit der Entstehung unseres Universums. Sie ist Teil unserer Natur. In diesem Rahmenlehrplanabschnitt soll geklärt werden, wo Radioaktivität auftritt, welche Eigenschaften diese Strahlung hat und welche biologische Wirkung von ihr ausgeht.

   

Wie groß ist ein Atom?

Atommodelle (Demokrit, Dalton, Rutherford, Bohr (Schalenmodell), Orbitalmodell

Größenvorstellung

1

VB

Entdeckung der Radioaktivität durch Becquerel

Marie Curie als Wissenschaftlerin und Humanistin

 

 

1

2

 

VB DE

VB

VB DE

Was versteht man unter Radioaktivität?

Nachweisgerät Geiger- Müller- Zählrohr, Filmmaterial

Unterschiedliches Absorptionsvermögen (DE) bezügl. Material und Strahler

Ionisierungsvermögen Aufbau eines Geiger- Müller- Zähllrohres

Die Strahlungsarten (a, b , g - Strahlung) und ihr Verhalten in Feldern

1

VB

Begriffe stabiler und instabiler Atomkern

Die physik, Größe Aktivität A in Bq

2

VB

Die Halbwertszeit T

Altersbestimmung mit der C-14-Methode (Hinweis auf stochastische Gesetze )

 

 

 

 

2

 

 

 

 

3

Grupp.-arbeit

VB

 

VB

 

 

VB

Tritt Radioaktivität auch im Alltag auf?

Terrestrische und kosmische Strahlung

besprechen spez. Aktivitäten, z.B. die Aktivität von Lebensmitteln (Pilzen) , Baumaterialien (Tonziegel) etc. ; Radon in Gebäuden (Wärmedämmung mit Styropor)

Einsatz radioaktiver Strahlung in der Technik

(Bestrahlungs-, Durchstrahlungs- und Markierungsverfahren)

Einsatz radioaktiver Strahlung in der nuklearmedizinischen Diagnostik

und Therapie sowie bei der Konservierung von Lebensmitteln

Biologische Wirkungen radioaktiver Strahlung

Die physikalische Größe Strahlungsleistungsdosis in Sv

1

 

2

1

 

Wie wird Energie im Kernreaktor freigesetzt?

Entdeckung der Kernspaltung durch Otto Hahn und Liese Meitner

Kernspaltung

Kontrollierte Kettenreaktion im Kernreaktor

Alternativen zu Kernkraftwerken

   

2. Themenfeld: Energie und Information

Unser Leben wird zunehmend durch die Verarbeitung, Weitergabe und Speicherung von Informationen

beeinflusst. Die meisten dieser Prozesse sind physikalische Vorgänge.

 

 

 

 

 

1

1

 

1

1

1

 

 

3

 

 

 

 

 

VB

VB

VB SE

VB

DE

VB DE

DE

VB

SE

 

Erzeugung und Übertragung elektrischer Energie und elektrischer Informationen

Wie wird die große Menge benötigter Elektroenergie

bereitgestellt und übertragen?

Magnete und magnetisches Feld

Eigenschaften von Magneten

Nachweis des magnetischen Feldes, Funktionsweise des Kompasses

Denkmodell "Feldlinien", Feldlinienbilder (SE)

Magnetfeld der Erde

Historische Entdeckungen: der Oerstedt Versuch

Kräfte auf Strom führende Leiter im Magnetfeld

Kräfte auf bewegte Ladungsträger im Magnetfeld

Elektromagnetische Induktion

Untersuchung der Bedingungen und Abhängigkeiten der Induktionsspannung (SE)

Aus Natur, Wissenschaft und Technik

Funktionsweise von Klingel, Relais und Gleichstrommotor

Einfluss elektrischer und magnetischer Wechselfelder auf den menschlichen Organismus (Abhängigkeit von der Frequenz, Mikrowelle, Mobilfunk

 

 

1

VB

DE

Induktionsgesetz (qualitativ)

Lenzsches Gesetz und Selbstinduktion

Die Schüler erkennen das magnetische Feld als Träger von Energie

2

1

2

VB

VB

SE

Wechselspannung und Wechselstrom ,

das Generatorprinzip (Generator-Motor-Modell)

Aufbau und Wirkungsweise des unbelasteten Transformators

Spannungs- und Stromstärkeübersetzung (SE)

Gesetze des idealen Transformators

 

 

 

 

 

 

3

VB

VB

Wie transportiert man Informationen durch elektrischen Strom?

Signale erzeugen, weiterleiten und speichern

Beispiele zur Informationsübertragung und -speicherung

Mikrofon und Lautsprecher; Magnetspeicher (Tonbandgerät, Videorecorder, Diskettenlaufwerk)

Analoge und digitale Signale

Vom elektrischen Telegrafen bis zum Telefon

 

 

1

1

1

2

 

2

1

2

 

 

 

VB

VB

VB

VB PA

 

VB PA

VB DE

VB DE

Informationsübertragung mithilfe von Schwingungen und Wellen

Welche Bedeutung haben Schwingungen und Wellen für die Kommunikation?

Mechanische Schwingungen

Beispiele mechanischer Schwingungen

Schwingungsbegriff :"Zeitliche Periodische Änderung einer phys. Größe"

Kenngrößen: Schwingungsdauer T in s , Frequenz f in Hz, Elongation und Amplitude

Darstellung von Schwingungen, Beispiele

Fadenpendel (SE) und Gesetz;

vertikaler Federschwinger (SE) und Gesetz;

Dämpfung (DE)

Erzwungene Schwingungen (Resonanz)

Aus Natur, Wissenschaft und Technik: Stoßdämpfer; Resonanzbeispiele (Zungenfrequenzmesser, Musikinstrumente); Resonanzkatastrophen in Natur und

Technik

1

1

1

1

3

1

 

 

3

VB

VB

 

 

 

 

VB

VB

VB

VB

Mechanische Wellen

Begriff: Zeitlich, periodische und räumliche Änderung einer phys. Größe

Darstellung in Momentan- und Ortsdarstellung, Kenngrößen (+Wellenlänge und Ausbreitungsageschwindigkeit); v = l . f

Wellen als Überträger von Energie; Wasserwellen, Anlagen des Küstenschutzes

Huygenssches Prinzip

Reflexion, Brechung , Beugung, Interferenz

Schall als Informationsquelle

Schallquelle als Oszillator

Schallarten, Ausbreitung von Schallwellen

Ton, Klang, Geräusch und Knall ; Echo, Echolotverfahren; Orientierung von Lebewesen durch Ultraschall; Menschliche Stimm- und Hörorgane; Ultraschalldiagnostik

 

1

2

1

1

1

 

2

VB

VB SE

VB DE

VB DE

VB

VB

Wie nutzen wir das Licht zur Informationsübertragung ?

Denkmodell Lichtstrahl- Erläuterung der Modellmethode (Anwendbarkeit und Grenzen)

Brechung (SE), Brechungsgesetz (quantitativ); Totalreflexion

Wellenmodell des Lichts

Nachweis wellentypischer Eigenschaften - Interferenz (DE)

Farbzerlegung des weißen Lichts durch das Prisma (DE)

Einordnung der Lichtfarben in die Wellenvorstellungen,

Kennzeichnung des sichtbaren Bereichs

Diaprojektor, Fotoapparat, Fernrohr, das menschliche Auge, Endoskopie, Naturphänomene (Regenbogen)

Ges

62

 

Die Beiträge zur Kompetenzentwicklung sind dem Rahmenlehrplan S. 47 / 49 zu entnehmen.

 

 

 

Leistungsbewertung

1. Zu bewertende Leistungsbereiche

- Praktische Übungen ( z.B. Lösen von Aufgaben, tägliche Übungen, ...)

- Problemlösungsaufgaben (z.B. Anwendungsaufgaben, ...)

- Unterrichtsbeiträge (z.B. Lösungsvorschläge, das Aufstellen von Vermutungen,
Aufzeigen von Zusammenhängen und Widersprüchen, Bewerten von Ergebnissen, 'allgemeine'
Mitarbeit, ...)

- Experimente und Protokolle

- Referate.

In geringerem Umfang können auch weitere Formen, wie Partner- oder Gruppenarbeit, Einbringen außerschulischer Erfahrungen, ..., entsprechend dem Alter der Schüler, dem Leistungsstand der Lerngruppe und der Lernentwicklung des einzelnen Schülers nach Ermessen des unterrichtenden Lehrers zur Bewertung herangezogen werden.

Die Anteile an der Gesamtbewertung werden wie folgt festgelegt:

Da keine schriftlichen Arbeiten (Klassenarbeiten) vorgeschrieben sind, gehen alle Noten mit dem gleichen Gewicht in die Gesamtbewertung ein.

Wahlpflichtunterricht:

Die mündlichen, schriftlichen und praktischen Leistungen gehen zu gleichen Teilen in die Bewertung ein.

 

2. Offenlegen der Leistungsbewertung

Bewertete schriftliche Lernkontrollen, Kurzkontrollen, Hefter, Ergebnisse praktischer Arbeit

werden den Schülern mitgegeben, damit die Kenntnisnahme durch die Erziehungsberechtigten gewährleistet ist.

Allgemein gilt:

- Leistungsbewertung und -erwartung sind zu Beginn eines Schulhalbjahres von der Lehrkraft zu erläutern.

- Im Verlaufe eines Schulhalbjahres sowie auf Nachfrage teilt die Lehrkraft den Schülern ihren Eindruck über den Leistungsstand mit.

- Bei deutlicher Veränderung des Leistungsstandes sowie im Falle einer zu erwartenden nicht ausreichenden Abschlußbewertung ist die Lehrkraft verpflichtet, rechtzeitig zu informieren und Möglichkeiten der Leistungsverbesserung beratend aufzuzeigen.

Note

1

2

3

4

5

6

bis einschließlich %

95

80

65

45

15

0

Diese Vorgaben zur Leistungsbewertung in den Fächern Mathematik, Physik und Informatik sind Ergebnis einer Fachkonferenz vom 26.10.2005.

 

 

 

Umsetzung des Rundschreibens RS 28/00 vom 15. September 2000 "Erziehung zur Toleranz,
Solidarität und Wahrung der Würde und Freiheit des Menschen

§4 BbGSchG " Die Schule wahrt die Freiheit des Gewissens sowie die Offenheit und Toleranz gegenüber unterschiedlichen kulturellen, religiösen, weltanschaulichen und politischen Wertvorstellungen, Empfindungen und Überzeugungen. Keine Schülerin und kein Schüler darf einseitig beeinflusst werden. Keine Schülerin und kein Schüler darf wegen der Rasse, Abstammung, Nationalität, Sprache, des Geschlechtes, der sexuellen Identität, weltanschaulichen oder politischen Überzeugungen bevorzugt oder benachteiligt werden."

Pkt. 2 Berichtspflicht

Unterpkt. 2.1

- ... Deshalb werden alle Schulen des Landes aufgefordert, eine Abstimmung über die unterrichtliche Erfüllung des Erziehungs- und Bildungsauftrags, der sich aus §4 Abs. 4 BbGSchG wie oben dargestellt ableitet, in Form der Verabredung verbindlicher pädagogischer Ziele vorzunehmen. ..

Verbindliche pädagogischer Ziele im Physikunterricht sind also:

- Die konsequente erzieherische Einwirkung auf die Schülerinnen und Schüler im Sinne des
§4 BbGSchG. Hierbei liegt unser Schwerpunkt auf der Jahrgangsstufe 7.

- Die wertneutrale Vermittlung der Naturwissenschaft Physik. Insbesondere bei den Fragen "Woher kommen wir?" und "Wohin entwickelt sich unsere Welt?", beschränken wir uns auf naturwissenschaftliche Fakten und tolerieren bei Diskussionen auch andere weltanschauliche Interpretationen.

- Die Physik ist eine Wissenschaft zu deren Entwicklung Menschen aller Hautfarben und Nationen beigetragen haben. Wir wirken deshalb präventiv erzieherisch speziell auf rechtsradikales Gedankengut aber auch auf andere Formen von Extremismus ein.