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Erlebnisbericht

Ja, wo fängt Mensch am besten an, wenn man einen POLIS-Erlebnisbericht schreiben will. Deshalb erstmal zu den Vorstellungen bzw. Erwartungen über POLIS. Im Vorfeld hieß es, dass es sich um eine Simulation handle, wo Politik „gespielt“ wird. Genauer konnte oder wollte keiner etwas sagen. Am 23.01.2006 machten sich 47 Schüler und Lehrer auf den Weg nach Weidenberg/Bayern. Angekommen 13.30 wurde erstmal der Hunger beseitigt. Überhaupt muss man sagen, dass die Mahlzeiten sehr umfangreich waren. 1. Gang Suppe, 2. Gang Salat, 3. Gang Hauptmenü, 4. Gang Nachspeise. Auch das Frühstück und Abendbrot sowie Kaffee und Kuchen waren absolut top.
Am ersten Tag wurden wir von Mirko, dem Jugendoffizier, mit allen Sachen vertraut gemacht. Alles wurde sehr gut erklärt, so dass eigentlich jeder alles verstehen sollte. Ich zog im Übrigen den Posten des Oppositionsführers von Westeuropa – ich dachte, es hätte bessere Posten geben können, aber so ist es nun mal. Am zweiten Tag begann dann die eigentliche Simulation. Von allen Teilnehmern wurde viel Einsatz gesagt, auch wenn einige Leute leichte Orientierungsschwierigkeiten hatten. Da denke ich an Paul K. zum Beispiel, der Westeuropa im ersten POLIS-Jahr so herunterwirtschaftete, dass so manchen schlecht wurde. Doch schlecht wurde keinem, denn meist zogen die anderen Teilnehmer Paul durch den Kakao. Dies besserte sich aber in den anderen POLIS-Jahren, so wurde Westeuropa die wirtschaftlich beste Region ?. Am Mittwoch ging es dann zum Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände, wo Hitler früher seine großen Reden hielt. Die Audioführung dauerte 90 Minuten an, jedoch war die Zeit viel zu kurz, um sich alles genau anzuschauen. Danach hatten wir freie Zeit, so konnte jeder in Nürnberg „machen, was er wollte“. Der Autor dieser Zeilen entschied sich bei Tine und Anne mitzulaufen, was sich nachfolgend als zeitlicher Fehler herausstellte. Aber egal, ich möchte nicht weiter drauf eingehen, ich sage nur Hosenkauf. Die restliche Zeit verbrachten wir in einer bekannten Fast-Food-Kette. Wieder angekommen in Weidenberg konnten wir entweder Filme uns anschauen oder Fußball gucken. Am Donnerstag dann der letzte POLIS-Tag mit gelungenem Abschlussabend. Am Freitag dann zurück, und in sagenhaften vier Stunden schaffte der Busfahrer der 420 Kilometer-Respekt. Aus die Maus, bis 2007, wo es hoffentlich wieder POLIS geben wird.

Mathias J.