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Blick durch´s Schlüsselloch
- der Unterricht
Der Kunstunterricht am Schinkel-Gymnasium wird von drei
Lehrerinnen in drei zur Verfügung stehenden
Fachräumen erteilt. Auch existieren ein kleines Fotolabor und
ein Keramikofen, der gemeinsam mit dem Hausmeister, Herrn Vetter,
betrieben wird.
Grundlage unseres Tuns ist der Rahmenplan, jede Kollegin unterrichtet
gemeinsam festgelegte Inhalte. Wenn man an gemeinsam festgelegte
Zutaten für eine Suppe denkt, schmeckt jede diese aber noch
auf den eigenen und den Geschmack ihrer Klassen und Kurse ausgerichtet
ab.
Der Unterricht berührt in den Klassenstufen der Sekundarstufe
I
die Arbeitsfelder BILDENDE KUNST, MEDIEN/DESIGN und ARCHITEKTUR
punktuell, in der Sekundarstufe werden diese dann ab Klasse 12 jeweils
halbjährig belegt. Dabei achten wir auf ein
abwechslungsreiches
Arbeiten im Spannungsfeld zwischen gestalterischem Tun und
theoretischer Auseinandersetzung.
Manchmal hatten wir in letzter Zeit das Gefühl, dass der
Stellenwert des Kunstunterrichts im Gerangel um die Wichtigkeit und
Wertigkeit der einzelnen Fächer - gerade auch mit dem
beliebten
Blick auf "PISA" - unterschätzt wurde und auch noch wird, der
mit
diesem Schuljahr 2005/06 zustande gekommene Leistungskurs 11KU1 macht
uns aber Hoffnung... Aus unserer Sicht ist der Kunstunterricht
unverzichtbar in der Vermittlung emotionaler und persönlicher
Werte. Und nicht zu vergessen: auch Spaß kann er bedeuten...
Nicht immer einfach ist es, im alltäglichen Schulbetrieb die
im
Rahmenplan empfohlene feste Einbindung von Exkursionen und
Ausstellungsbesuchen zu organisieren. Wir besuchen Ausstellungen in
Berlin, Güstrow und Neuruppin, wo immer ihr Schüler
oder wir
Lehrerinnen Interessantes zur Auseinandersetzung entdecken.
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| Und zusätzlich? - die Wahlpflicht
-und außerunterrichtlichen Angebote
Wir bieten euch Schülern ab Klasse 9 Kunst im
Wahlpflichtbereich mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen an,
darauf ausgerichtet, eine breitere Spanne im künstlerischen
Tun zu
erproben, als es im regulären Unterricht je möglich
wäre.
Dabei sind wir bemüht, nicht nur im "stillen
Kämmerlein" zu
produzieren und bringen unsere Ergebnisse ins Schulhaus
(Blumentopffassungen) oder in diverse Wettbewerbe (Telecom-
Telefonbuch, Tempelgartenverein, Kreisschulausstellung des Wittstocker
Museums). Wir haben mit dem Jugendprojekt "Fischbüchse"
Aufsteller
für die Innenstadt bemalt, wir gestalteten unser
"Räucherhäuschen" (wegen vandalistischen Verhaltens
Unbekannter nun schon zweimal). Solche Arbeiten zeigen, dass enorme
Kreativität in Schülern steckt und dass viele ein
hohes
Engagement haben - auch in ihrer Freizeit arbeitend.
Wahlpflichtunterricht und Projekte im außerunterichtlichen
Bereich bieten die Möglichkeit für intensive
künstlerische Entfaltung und zeigen, dass unser Gymnasium ein
Ort
vielfältigen Lernens ist.
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KUNST wird großgeschrieben - die
Schulausstellung
Unsere alljährlich wechselnde Schulausstellung
ist eine
feste Größe für das Profil unserer Schule.
Dafür
werden nach einer lerngruppeninternen Vorauswahl von einer fachkundigen
Jury die besten Arbeiten von Klasse 7 bis 13 ausgewählt und
entsprechend ihres Ranges als Kunstwerk in der Schule würdig
präsentiert.
Den Schritt in die Ausstellung schaffen nur Ergebnisse von
beachtenswerter Qualität. Mit einer eigenen Arbeit dabei zu
sein
bedeutet daher immer eine hohe Auszeichnung und bringt Anerkennung bei
Lehrern und Mitschülern.
Die Ausstellung besitzt ein sehr breites Spektrum. Neben den Arbeiten
aus den Bereichen Malerei, Grafik, Plastik und Fotografie werden auch
Design- und Architekturmodelle gezeigt.
Diese KunstStücke können als Spiegelbild für
die
Vielseitigkeit des Kunstunterrichts an unserer Schule gelten.
Die Ausstellung wird am Schuljahresende feierlich mit einer Vernissage,
zu der Schüler, Eltern, Lehrer und auch die Presse eingeladen
werden, eröffnet. Dieses Fest gestalten alle musischen
Fächer
mit. Inmitten der neuen Kunstwerke treten in der Aula verschiedene
Theaterensembles sowie die beiden Schulchöre und Solisten auf
und
geben ein anschauliches Bild von der Bandbreite und dem reichhaltigen
Potential künstlerischen Tuns am KFS.
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