Die Schatzkammer der anderen Art
Der Wahlpflichtkurs Deutsch /Medien besuchte am 1. Februar 2007 das Museum für Kommunikation in Berlin
Wollten Sie schon immer einmal von einem Roboter begrüßt
werden oder eine Schatzkammer betreten? Wenn ja, dann besuchen Sie das
Museum für Kommunikation in Berlin.
Das frühere Reichspostmuseum wurde vor ca. 100 Jahren eingerichtet
und birgt große und kleine Schätze aus aller Welt.
Auf drei Etagen kann man sich Telefone, Fernsehgeräte und
Briefkästen aus aller Welt und allen Zeiten anschauen. So
erfährt man zum Beispiel, dass sie erste Postfarbe Blau war und
erst nach dem 2. Weltkrieg die heutige Farbe der Post – Gelb
– die Briefkästen zierte. Wussten Sie, dass die Telefone
während NS-Zeit rot waren?
In der sogenannten „Schatzkammer“ kann man in
verschiedenen, beleuchteten Säulen die 10 wertvollsten Dinge
begutachten. So zum Beispiel das erste Telefon, die berühmteste
Briefmarke, eine der ersten Postkarten, einen Brief, der eventuell
schon einmal im Weltall war und dort abgestempelt wurde.
Doch auch die Kleinen kommen in diesem Berliner Museum nicht zu kurz.
In den vielen Spielecken können sie auf Entdeckungstour gehen,
Spaß haben und gleichzeitig lernen.
Doch das Spannendste überhaupt sind die drei Roboter im Lichthof,
die unterschiedliche Aufgaben haben. „Komm rein“, zum
Beispiel, begrüßt jeden Besucher in drei Sprachen.
Von „Also gut“ kann man erfahren, wie früher
Mitteilungen übermittelt wurden und was es über die
Geschichte des Museums zu erfahren gibt. Wenn man jedoch schon immer
einmal mit einem Roboter spielen wollte, kann man sich an „Mach
mit“ wenden. Der lädt die kleinen Besucher zum Bewegen und
Spielen ein, indem er einem Ball hinterherfährt, egal, wo dieser
sich befindet.
Wer also an trüben Tagen nicht weiß, was er machen soll und
Lust auf Abwechslung und Spaß am Erkunden hat, sollte sich vom
Museum für Kommunikation mit auf eine spannende Reise durch die
Zeit nehmen lassen.
Lisa Hildebrandt